Proteinkinase A

(engl. protein kinase A) Die Pro­teinkinase A ist eine spezifische Form der Protein­kinasen, die als Second-Messenger fungiert und viele Funktionen in der Zelle (z. B. im Glykogen-, Zucker- und Lipidmetabolismus) erfüllt. Sie gilt als die am besten untersuchte Proteinkinase und wird durch cAMP (zyklisches Adenosinmonophosphat) aktiviert und phosphoriliert bestimmte Enzyme, ­Ionenkanäle und weitere Transporterproteine, wodurch sie deren Funktion beeinflusst. Darüber hi­naus phosphoriliert sie auch den Transkriptions­faktor CREB (cAMP-responsives Bindungselement) und löst so die Expression cAMP-abhängiger Gene aus. Eine Wirkform besteht in der Auslösung der cAMP-Kaskade, in der die cAMP-aktivierte Proteinkinase A die Ca++-Kanäle der Membran phospho­riliert und damit die Wahrscheinlichkeit der Kanalöffnung erhöht. Weitere Schlüsselfunktionen der Proteinkinase A liegen in der Regulation des Energiestoffwechsels, in Zellwachstum und -differenzierung, in der Gedächtnisbildung und im programmierten Zelltod (Apoptose).

Referenzen