Tachykinin

(engl. tachykinin) Tachykinine sind eine Gruppe von Peptidhormonen, zu denen Substanz P, Neurokinin A und B gehören. Diese Transmitter wirken u. a. an Synapsen für sensorische Afferenzen und sind an der Immunabwehr beteiligt. Sie werden bei Stress im Gehirn, im Rückenmark, in der Peripherie und in Schleimdrüsen ausgeschüttet und bewirken eine Kontraktion der Skelettmuskulatur, eine Gefäßerweiterung in der Peripherie und eine Ge­fäßverengung im Gehirn sowie eine vermehrte Schleimbildung. Substanz P spielt v. a. eine Rolle bei der Schmerzweiterleitung.

Referenzen

Dieser Begriff wird nicht referenziert.