Zapfen
(engl. pl. cones) Zapfen sind lichtempfindliche Photorezeptoren, die sich in der Retina (Netzhaut) des Auges befinden. In der Fovea centralis (gelber Fleck) ist die Dichte der Zapfen am größten und zur Peripherie hin nimmt diese ab. Zapfen sind verantwortlich für die Farbwahrnehmung, allerdings sind sie weniger lichtsensitiv als Stäbchen, so dass man im Dunkeln keine Farben mehr erkennen kann. In den Zapfen kommt es zur Signaltransduktion, d. h. die eintreffenden Lichtwellen (physikalische Reize) werden in elektrische Signale umgewandelt. Dabei existieren drei Arten von Zapfen: Blaurezeptoren (S-Zapfen, reagieren am stärksten auf Licht mit ca. 430 nm Wellenlänge), Grünrezeptoren (M-Zapfen, max. Reaktion auf ca. 530 nm Wellenlänge) und Rotrezeptoren (L-Zapfen, max. Reaktion bei ca. 560 nm Wellenlänge). Die verschiedenen Farben werden auf der Ebene der Retina dadurch kodiert, dass die drei Zapfenarten in unterschiedlichen Verhältnissen feuern.

