Basalganglien
(engl. pl. basal ganglions; Syn. Stammganglien) Der Begriff Basalganglien ist nur unscharf definiert. Im engeren Sinne versteht man darunter den Globus pallidus (Pallidum) und das Striatum. Letzteres setzt sich aus Nucleus caudatus und Putamen zusammen. Oft werden diese beiden Kerne des Großhirns um funktionell zusammenhängende Strukturen erweitert: den Nucleus subthalamicus und die Substantia nigra, beide liegen nicht in der Großhirnrinde. Allen Strukturen ist gemeinsam, dass sie eine wichtige Rolle bei der zentralnervösen Regulation der Motorik spielen. Bezüglich der Nomenklatur finden sich in der Literatur heterogene Bezeichnungen (bspw. Corpus striatum für Striatum und Pallidum oder Nucleus lentiformis für Putamen und Pallidum). Schädigungen der Basalganglien führen zu Dystonie und Hyperkinese.
Referenzen
- Subthalamus
- System, noradrenerges
- System, serotonerges
- Nucleus ventralis anterior
- Spätdyskinesie
- Nucleus caudatus
- Motorkortex
- Putamen
- Kortex, primärer motorischer
- L-DOPA
- Katecholamine
- Inselrinde
- Dopaminsystem, mesotelenzephales
- Globus pallidus
- Chorea Huntington
- Claustrum
- Tourette-Syndrom
- Brücke
- Butyrophenone

