Z-Linse

(engl. Z-lens) 1955 entwickelte Roger Sperry eine Apparatur, die es ermöglicht, visuelle Reize lateralisiert, d. h. nur auf eine der beiden Hirnhemisphären, zu projizieren. Diese Technik, Z-Linse genannt, erlaubte erstmalig die experimentelle Untersuchung hemisphärenspezifischer Leistungen bei Normalpersonen und Patienten. In einer Weiterentwicklung dieser Technik stellte Eran Zaidel 1970 eine Kontaktlinse vor, die auf einer Seite opaque ist und somit den visuellen Input bei Split-Brain-Pa­tienten in nur eine Hemisphäre gelangen lässt. Dies funktioniert trotz Augenbewegungen, da sich die Linse mit dem Auge bewegt. Zaidel und Sperry benutzten diese Linse, um die unterschiedlichen Fähig­keiten der linken und rechten Hemisphäre in eleganten Studien zu untersuchen.

Referenzen

Dieser Begriff wird nicht referenziert.