Cauda equina
(engl. cauda equina) Die Cauda equina wird in der deutschen Sprache auch als »Pferdeschweif« bezeichnet. Sie ist die Wurzel der Rückenmarksnerven, die von den Lumbal- und Sakralsegmenten des Rückenmarkes abgehen und außerordentlich lang sind, deshalb das untere Rückenmarkende einhüllen und weit darüber hinausgehen. Die Cauda equina ist ebenso wie das Rückenmark und alle Nervenwurzeln bis zum Austritt der Nervenwurzeln aus dem Rückenmarkskanal von der Dura mater spinalis, der harten Rückenmarkshaut, zum Schutz umhüllt. Durch Läsionen des Rückenmarkes oder Bandscheibenvorfälle kann das so genannte »Cauda-equina-Syndrom« entstehen. Dabei treten verschiedene Komplikationen auf, wie Blasen- und Mastdarmstörungen, Störungen der Erektion und Ejakulation, Atrophie der kleinen Fußmuskeln und Anästhesien im Bereich des Gesäßes (»Reithosenanästhesie«).
Referenzen
Dieser Begriff wird nicht referenziert.

