Gegenfarbenzellen, duale

(engl. pl. spectrally opponent cells) Duale Gegenfarbenzellen sind Ganglienzellen, die über bipolare Zellen Input von zwei oder drei verschiedenen Zapfenarten erhalten, wobei mindestens eine erregend bzw. hemmend wirkt. Das heißt, dass bspw. eine +L/-M-Zelle durch den Input von L-Zapfen erregt, aber durch den Input von M-Zapfen gehemmt wird. Die Zelle wird bei einer Wellenlänge, die der Farbe Rot entspricht, feuern, wohingegen eine (+S/-(L+M))-Zelle dies im blau-violetten Bereich tut. Zusätzlich zu den vier farblich gegensätzlichen Zellen gibt es noch zwei Ganglienzellen, die der Helligkeitswahrnehmung dienen. ­Diese werden von M- als auch von L-Zapfen erregt oder gehemmt.

Referenzen

Dieser Begriff wird nicht referenziert.