G-Protein
(engl. G-protein) Guaninnukleotid-bindende Proteine (G-Proteine) sind Proteine, die Signale von membrangebundenen Rezeptoren ins Zellinnere weiter leiten. Man unterscheidet zwischen membranständigen heterotrimeren G-Proteinen und zytosolischen kleinen G-Proteinen. G-Proteine wirken als Schalter in intrazellulären Signalwegen. Ihre Aktivität hängt dabei von dem an der Alphauntereinheit gebundenen Nukleotid ab (GDP oder GTP). Ist GDP gebunden, so ist das Protein inaktiv. Kommt es zu einer Wechselwirkung mit einem aktivierten Rezeptor, so öffnet sich die Nukleotidbindestelle, das gebundene GDP wird freigesetzt und in der Zelle vorhandenes GTP kann binden. Dadurch verliert die Alphauntereinheit ihre Affinität zu dem Dimer aus einer Beta- und einer Gammauntereinheit. Die Dissoziation des Komplexes ist das Signal für die Zelle, dass der assoziierte Rezeptor aktiviert wurde. Durch eine eigene GTPase-Aktivität wird das GTP wieder zu GDP gespalten und das G-Protein wird »ausgeschaltet«.

