Gustducin

(engl. gustducin) Das Gustducin ist ein G-Protein, welches für die Verarbeitung von bitteren und süßen Geschmacksinformationen wesentlich ist. Bindet ein Bittermolekül an einen Rezeptor, wird das Gustducin aktiviert. Dadurch wird ein Enzym, die Phosphodiesterase, freigesetzt, welches das zyklische Adenosinmonophosphat (cAMP/zAMP) zerstört. Dadurch schließen sich die Kaliumkanäle und die Information »bitter« wird übermittelt. Setzt ein süßes Molekül an, wird ebenfalls Gustducin ­freigesetzt. In diesem Fall wird jedoch ein anderes Enzym aktiviert, welches die zAMP-Produktion ­aktiviert. Dadurch werden Kalziumkanäle geöffnet, es tritt ein Transmitter aus und die Information »süß« wird übermittelt.

Referenzen

Dieser Begriff wird nicht referenziert.