Verabreichung, intrarektale

(engl. intrarectal application) Bei der intrarektalen Verabreichung wird eine Substanz oder ein Wirkstoff in das Rektum (Mastdarm) eingeführt. Diese Art der Verabreichung wird bei Tierversuchen aus praktischen Gründen nur selten eingesetzt, dient aber als übliche Methode zur Verhinderung von Magenverstim­mungen, die z. B. bei oraler Verabreichung auftreten können. Diese Form der Medikamentengabe wird ebenfalls verwendet, wenn eine andere Form der Stoffaufnahme (z. B. Gefäßverschluss bei Injektion) nicht mehr gesichert werden kann.

Referenzen

Dieser Begriff wird nicht referenziert.