Dehnungsreflex, monosynaptischer

(engl. monosynaptic stretch reflex) Ein monosynaptischer Dehnungsreflex ist ein Muskeleigenreflex (propriozeptiver Reflex), der die Muskellänge konstant hält. Durch plötzliche passive Dehnung eines Muskels werden die Dehnungsrezeptoren in den Muskelspindeln erregt. Die Erregung wird über Ia-Fasern ins Hinterhorn des Rückenmarks weitergeleitet und ­innerviert dort das Alphamotoneuron desselben Muskels, der sich daraufhin kontrahiert. Da nur eine zentrale Synapse an der Umschaltung von Afferenz auf Efferenz beteiligt ist, nennt man diese Reflexart monosynaptisch. Sie ist die einfachste und schnellste Variante eines Reflexbogens. Der bekannteste Dehnungsreflex ist der Patellarsehnenreflex.

Referenzen

Dieser Begriff wird nicht referenziert.