Depression, synaptische

(engl. synaptic depression) Als synaptische Depression (nicht zu verwechseln mit dem Krankheitsbild!) wird die Abschwächung der synaptischen Übertragung durch synaptische Plastizität bezeichnet (Ermüdungsprozess). Dabei können längere hochfrequente Serien von Depolarisa­tionen auch das Gegenteil von Bahnung, nämlich synaptische Depression, auslösen. Wahrscheinlich kommt sie an vielen Stellen des Nervensystems als neuronales Korrelat von Gewöhnung (Habituation) vor, da die Habituation einfacher Verhaltensreaktio­nen auf eine Depression der beteiligten Synapsen zu­rückzuführen ist. Entsprechend ihrer Dauer unter­schei­det man eine Langzeit- und Kurzzeitdepression.