Restless-Leg-Syndrom

(engl. restless leg syndrome) Das Restless-Leg-Syndrom (RLS) ist eine neuro­logische Erkrankung, die mit Bewegungsunruhe (v. a. in den Beinen) in Ruhesituationen einhergeht. Hinzu kommen schmerzhafte Empfindungen oder Miss­empfindungen wie Kribbeln, Ziehen oder ­Drücken direkt im Muskel oder Knochen. Die Symptome ­treten vor allem gegen Abend und in der Nacht auf, was zu Einschlaf- und/oder Durchschlafstö­rungen und daraus resultierender Müdigkeit und Erschöpfung führt. Es werden die idiopathische und die symptomatische Form des RLS unterschieden. Idiopathisch ist das Restless-Leg-Syndrom eine eigenständige Krankheit, deren Ursachen weitest­gehend ungeklärt sind. Symptomatisch ist das RLS die Folge einer anderen Erkrankung, z. B. von Rückenmarksschädigungen, Polyneuropathien oder Eisenmangel. Eine medikamentöse Therapie erfolgt dopaminerg oder über Benzodiazepine und wird nur bei stark beeinträchtigten Patienten ange­wendet.

Referenzen

Dieser Begriff wird nicht referenziert.